Barcode
Der Barcode ist eine Optoelektronische lesbare Schrift. Optoelektronik ist eine Mischung aus Optik und Mikroelektronik, sie umfasst alle Produkt und Verfahren welche es ermöglichen dass eine Umwandlung von elektronischen Daten in Lichtemission und umgekehrt stattfinden kann.
Ein Barcode, auch Strichcode oder Balkencode genannt, besteht aus verschieden Breiten Balken und Lücken. Nicht die Verschlüsselung steht beim Barcode an vorderster Stelle, sondern die Abbildung von Daten in binären Symbolen. Um einen Strichcode auszulesen bedarf es immer eines Barcode-Scanners.
Es gibt verschiedenste Arten von Barcodes und ebenso verschieden ist auch seine Anwendung.
Eine Bekannte Art des Codes ist zum Beispiel der Handelsstrichcode, ENA (European Article Number).
Dieser Code kommt im Handel zum Einsatz. Alle anderen Arten des Barcodes stehen alphabetisch Sortiert HIER.
Schon im Jahr 1949 gab es die ersten Versuche Waren mit einem Barcode zu versehen. !973 wurde in Nordamerika der UPC (Universal Product Code) eingeführt. Drei Jahr später folgte diesem dann die, ENA (European Article Number).
Hauptverantwortlicher für die Einführung des Barcodes war die Amerikanische Supermarkt Kette Wal-Mart. Diese setzten die Produzenten unter enormen Druck welchen diese schließlich nachgeben. In Deutschland war es der Wuppertaler Gewürzhändler Wichartz, der am 1. Juli 1977 seine Produkte mit einem Strichcode versah.
Mittlerweile gelten strenge Richtlinien was die Druckqualität des Barcodes betrifft. Genau geregelt sind diese in der Norm ISO/IEC 15416, Norm ISO/IEC 15415 und ISO/IEC 15418.
Heutzutage ist der Barcode unverzichtbar geworden, allein die einfache Handhabung und der enorme Zeitvorteil sprechen eine deutliche Sprache für die Verwendung des Codes.
