Funktionsweise 3D Scanner
Beim 3D Scanner wird durch einen Laserstrahl die Umgebung abgetastet und im Anschluss durch die Streuung der Laserstrahlen ein Bild erzeugt. Der Vorgang selbst wird als 3D-Laserscanning bezeichnet, das Gerät als Laserscanner.
Der 3D-Scanner wird vor allem in der Architektur und der Bauforschung verwendet. Moderne Scanner erreichen eine sehr hohe Genauigkeit von bis zu 1 mm. Das Verfahren, durch welches die Umgebung abgetastet wird, nennt sich Impuls- und Phasenmessverfahren. In der Minute können bei manchen Geräten knapp 100.000 Messpunkte in der Sekunde erfasst werden, um diese Masse von Daten bearbeiten zu können, muss der Laserscanner einen hochleistungsfähigen Prozessor integriert haben.
Die Funktionsweise an sich ist relativ simpel. Der Scanner sendet permanent einen Laserstrahl aus, durch welchen ein Punkt anvisiert wird. Der zeitliche Abstand zwischen der Aussendung des Signals und des Reflektieren desselben, bestimmt den räumlichen Abstand zum anvisierten Objekt. Jeder Laserstrahl wird, wenn er auf einen Gegenstand trifft, von diesem abgelenkt und gestreut. Dabei empfängt der Scanner die reflektierten Strahlen des Lasers.
Mit dem 3D Scanner lassen sich nicht nur Räumlichkeiten oder Gebäude als Bild niederzeichnen, sondern auch vermessen. Mit einem 3D-Scanner können sich unter anderem auch Objekte drucken lassen. Der Laserstrahl erhitzt Pulver, welches im Anschluss zu dem einprogrammierten Objekt geschmolzen wird.
